Demonstrator Infineon

Der Demonstrator wird ein Bestandteil der Transformation von einer Fabrik 3.0 zu einer intelligenten Fabrik, im Sinne von Industrie 4.0, sein.

Besonderen Handlungsbedarf sieht Infineon im Bereich der Optimierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Komplexität einer solchen globalen Optimierung muss beherrscht werden. Die Prozesse müssen dynamisch gestaltet werden, d.h., die Produktion muss kurzfristig verändert werden können um flexibel auf Störungen und Ausfälle zu reagieren.

Forschungsbedarf besteht vor allem in folgenden Bereichen:

  • Beherrschung von komplexen Systemen:
    Das Optimierungskonzept soll auf einen konkreten Fall angewendet werden. Hierbei soll der Benefit einer dezentralen Planung auf Maschinengruppenebene unter Berücksichtigung der Fabrikziele verifiziert werden.  Die Ergebnisse der Optimierung müssen effizient validiert werden können, und ein robustes und flexibles System durch dynamische Prozessgestaltung gewährleistet sein.
  • Interaktion Mensch-Maschine:
    Die Herausforderungen, Entscheidungen in einer in einer vollautomatisierten globalen Fabrik zu treffen, umfassen zum Beispiel die Fragstellung, wann der Mensch lokal in die automatisierten Prozesse eingreifen muss, und wie diese Entscheidung getriggert wird.
  • Arbeitsorganisation und –gestaltung:
    „Think global act local“: Die Aufbereitung von Daten für den Menschen muss klar verständlich erfolgen, um den globalen Kontext an lokale Entscheidungsknoten zu transportieren.  Eine konsistente Umsetzung und Vermittlung der Zielhierarchie zwischen globalen und lokalen Zielen ist notwendig.  Die Veränderung des Arbeitsumfelds durch neue Technologien muss durch Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen begleitet werden.